Spanien genehmigt Ausschreibungen für acht Rastanlagen mit Ultraschnellladen
Der Beschluss vom 13. Oktober ermöglicht sechs Konzessionsausschreibungen für acht Rastanlagen an Staatsstraßen, darunter Algemesí und La Roca del Vallés. Er eröffnet keine Stationen.

Was angekündigt wurde
Spaniens Ministerrat genehmigte am 13. Oktober 2026 Ausschreibungen für sechs Konzessionsverträge zum Bau und Betrieb von acht Rastanlagen mit Ultraschnellladung für Elektroautos an Staatsstraßen. Dies ist ein Verwaltungsschritt, keine Eröffnung neuer Stationen.
Geplant sind La Caridad, Penagos, Calatayud, Montoro, Perales de Tajuña, Saelices, Algemesí und La Roca del Vallés an A-2, A-3, A-4, AP-7 und A-8. Fünf Anlagen sollen auf beiden Straßenseiten entstehen.
Der geschätzte Konzessionswert beträgt 611,9 Millionen Euro ohne Mehrwertsteuer; rund 78 Millionen entfallen auf den Erstbau. Die größere Summe ist kein reines Budget für Ladegeräte. Die Auftragnehmer müssen Projekte erstellen, genehmigen lassen sowie Bau und Finanzierung übernehmen; der Betrieb ist für 20–25 Jahre vorgesehen.
Die Mitteilung nennt keine Eröffnungstermine. Reisende müssen weiterhin betriebsbereite Ladestationen prüfen und dürfen diese Standorte noch nicht als verfügbare Stopps einplanen. Das illustrative Foto zeigt eine bestehende Anlage in Cala Millor auf Mallorca aus dem Jahr 2025, keine der acht geplanten Rastanlagen.
Was das für Ihr Zuhause bedeutet
Geplante Ladeinfrastruktur verbessert die Perspektive für Reisen, ist aber nach einer Ausschreibungsgenehmigung noch nicht nutzbar.
Quelle
El Gobierno autoriza a licitar la construcción y explotación de ocho estaciones de recarga ultrarrápidas, entre ellas una en A Caridá/La CaridadDatum der Mitteilung: 13.10.2026
Quelle geprüft: 14.10.2026
Bild: Steffen Mokosch / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · resized/WebP — Bestehende Endesa-X-Ladesäule in Cala Millor, Mallorca; Illustration, keine der acht geplanten Anlagen